MG MGA

Die Einführung des MGA 1500 wurde sowohl von der Öffentlichkeit als auch von der Presse mit Spannung erwartet. Der neue Wagen hatte schon vor seiner Einführung eine äußerst attraktive Karosserie, deren fließende Linien zu einem der begehrtesten Oldtimer von heute werden sollten.

Der Erfolg des MGA war atemberaubend: Im ersten vollen Produktionsjahr 1956 wurden mehr als 13.000 Fahrzeuge gebaut, was die gesamte Produktion des TC über einen Zeitraum von vier Jahren bei weitem übertraf. Es war offensichtlich, dass MG das richtige Auto zur richtigen Zeit auf den Markt gebracht hatte. Der Motor wurde in der Standardabstimmung eingebaut und leistete anfangs 68 PS bei 5500 U/min und wurde später auf 72 PS bei der gleichen Motordrehzahl gesteigert. Es ist erwähnenswert, dass mehrere traditionelle MG-Merkmale aus den Vorgängermodellen übernommen wurden, darunter Hebelarmdämpfer, die Teil der vorderen Querlenkeraufhängung waren, und zwei in Reihe geschaltete Sechs-Volt-Batterien, die auf beiden Seiten der Kardanwelle hinter den Sitzen montiert waren. Auch die Wetterausrüstung wurde von den Vorgängermodellen übernommen. Sie bestand aus einer einfachen Selbstmontage mit separaten Seitenscheiben, die mit Klappen versehen waren, um Handsignale geben zu können.

MG 1958 26

Nach nur einem Jahr Produktionszeit wurde der Roadster durch eine geschlossene Version, das MGA Coupe, ergänzt. Dieses Auto unterschied sich vom Konzept her völlig vom offenen Auto und wies viele Raffinessen auf, die man bei den Limousinen jener Zeit fand. Fenster zum Aufklappen, eine umlaufende Windschutzscheibe vorne und eine ähnliche Heckscheibe. Abschließbare Türgriffe machten den Wagen sicher. Der Unterschied zwischen dem Roadster und dem Coupé betrug insgesamt 100 Pfund, was bedeutete, dass der Wagen etwas langsamer war als die offene Version.
Das Coupé sollte während der gesamten folgenden Modellreihe in Produktion bleiben und war mit allen Modellen erhältlich, einschließlich des 1600, Twin Cam und des extrem seltenen 1600 De Luxe.

MG A5

1959 waren die Zeit und der Fortschritt am MGA nicht mehr aufzuhalten. Konkurrenten wie Triumph führten Scheibenbremsen ein und hatten zudem einen Gewichtsvorteil gegenüber dem MGA. Dies führte zweifellos zur Einführung der 1600er-Version mit mehr Leistung und Scheibenbremsen, die eine Höchstgeschwindigkeit von 100 mph möglich und sicher machte. Der MGA wurde in verschiedenen Formen bis 1962 produziert, wobei bis zur Einführung des MGB über 100.000 Modelle hergestellt wurden.

MG A1

By 1959, there was no stopping time and progress on the MGA. Competitors such as Triumph introduced disc brakes and also had a weight advantage over the MGA. This undoubtedly led to the introduction of the 1600 version with more power and disc brakes, which made a top speed of 100 mph possible and safe. The MGA was produced in various forms until 1962, with over 100,000 models produced before the introduction of the MGB.

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