MG Midget

Der MG Midget ließ den Namen Midget wieder aufleben, der erstmals mit dem MG M Type Midget in den späten 1920er Jahren auftauchte. Er basierte auf dem erfolgreichen Austin Healey (Frog Eye) Sprite, allerdings mit erheblichen Änderungen an der Karosserie, und ähnliche Sprite-Versionen liefen bis 1971 nebenher. Im Laufe seines Lebens gab es bedeutende Veränderungen, wie z. B. die Erhöhung des Hubraums von 948 cm³ auf 1493 cm³, wobei die Versionen mit 1275 cm³-Motor am erfolgreichsten waren.

Der 1275-ccm-Motor der BMC A-Serie mit einer Nennleistung von 65 PS wurde zwischen 1966 und 1974 eingebaut. Er sorgte für eine für die damalige Zeit flotte Leistung und ein flinkes Fahrverhalten, das den Wagen auf einspurigen, kurvenreichen Straßen schnell von A nach B brachte.

Midget-Ferrari

Der 1275er Motor war bei seiner Einführung in den Midget ein Spitzenmotor und ähnelte dem Motor, der den legendären Cooper S zu vielen sportlichen Erfolgen führte. Das bedeutete auch, dass es eine riesige Reserve an ungenutztem Leistungspotenzial gab, das viele Besitzer gerne ausnutzen wollten. Das ist auch heute noch der Fall.

Die Gründung von British Leyland im Jahr 1968 führte zu den gleichen kosmetischen Veränderungen wie beim MGB im Jahr 1970, aber im darauffolgenden Jahr kam die Version auf den Markt, die viele für die beste halten und die als Rundbogenversion bekannt wurde. Der Titel bezieht sich auf die Form des hinteren Radlaufs, der bis dahin eckig war und bis 1974 beibehalten wurde, als der 1275 durch die 1500er Version ersetzt wurde.

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